Aus Deiner Beziehung ist schon länger die Luft raus? Und Du hast jetzt Angst, dass Deine Beziehung kaputtgeht?

In diesen Artikel erfährst Du, an welchen Anzeichen du erkennst, ob Eure Liebe noch eine Chance hat und Du Deine Beziehung retten kannst.

Und du erhältst konkrete Tipps, was Du tun kannst, um Deine auseinander gelebte Beziehung zu retten.

Schritt 1: Situationsanalyse – mach den Test

Du hast das Gefühl, dass ihr Euch auseinander gelebt habt? Und Du fragst Dich, ob und wie Du Deine Beziehung retten kannst?

Egal ob Ihr erst ein Jahr oder schon viele Jahre ein Paar seid: Früher oder später darf sich jedes Paar durch eine Krise „durcharbeiten“.

Kleine Auseinandersetzungen werden zu riesigen Streits. Ihr verbringt weniger Zeit miteinander. Oder Ihr redet aneinander vorbei.

In jeder Beziehung kommt das vor. Das ist völlig normal, und dafür muss sich niemand schämen.

Mit Sicherheit haben die Probleme in Eurer Beziehung eine Vorgeschichte.

Damit Du die Beziehung retten kannst, ist es wichtig, zunächst die Situation zu analysieren.

Mach dafür den Test: „Hat Deine Beziehung noch eine Chance“

Schritt 2: Reflexion: Wo stehe ich in der Beziehung

Du weißt jetzt, wo Du und Deine Beziehung stehen. Dann kannst Du jetzt im zweiten Schritt Dich und Deine Situation möglichst objektiv reflektieren. So gut das eben in der aktuellen Situation geht. Und so objektiv Du es ebenkannst.

Wenn Du magst, schreib es Dir ruhig auf. Das hilft Dir, Dich zu fokussieren und Du hast es jederzeit vor Augen. Es ist auch hilfreich, wenn Du Menschen befragst, die Dich und Deinen Partner gut kennen.

1. Wieso möchte ich meine Beziehung retten?

Bitte schreib Dir all die Gründe auf, wieso Du die Beziehung retten möchtest. Das wird Dir helfen, Deine Zweifel zu reduzieren und deine Hoffnung zu stärken. Beispiel: ich möchte meine Beziehung retten, weil ich mit meinem Partner wirklich alles besprechen kann“. Du kannst selbst entscheiden, welche Gründe für Dich wichtig sind. Ob es nun die Freizeitgestaltung, die Massage oder seine Geduld mit Dir ist.

Schreib alles auf, was Dir gute Erinnerungen und ein gutes Gefühl gibt. Und Gründe, warum Du Deinen Partner wertschätzt und liebst. Das wird Dir die Motivation verschlafen, Deine Beziehung

2. Wie fühle ich mich mit dieser Situation?

Wenn Du in Dich hineinfühlst: wie geht es dir mit der aktuellen Situation? Du bist hier auf dieser Seite gelandet, also bist Du in Deine Beziehung im Moment nicht wirklich glücklich. Aber was GENAU fühlst Du? Ist da eher Traurigkeit, Wut und Ärger? Oder fühlst Du Dich von deinem Partner alleingelassen, bist verzweifelt, einsam und frustriert? Oder hast Dudas Gefühl, das er Dich respektlos und von oben herab behandelt?

Unsere Gefühle bestimmen unser Handeln. Oft ist es auch so, dass wir genau das vom andern empfinden, was wir selbst dem Partner gegenüber fühlen. Er ist also wie ein Spiegel für uns. Welche Gefühle sind das? Beim nächsten Gespräch mit Deinem Partner kannst Du ihm deine Gefühle mitteilen. So kann er sich besser in Dich hineinversetzen und Dir Verständnis entgegenbringen.

3. Was sind meine persönlichen Stärken und Schwächen?

Eine weitere gute Vorbereitung des Gesprächs ist es, wenn Du Deine Stärken und Schwächen kennst. Kannst Du gut zuhören? Bist du geduldig? Und welche Schwächen gehören mit auf die Liste? Denn das sind die Dinge, die vielleicht Deinen Partner an Dir stören.
Mach Dir auch klar, warum Du in so mancher Situation auf eine bestimmte Art und Weise agiert oder reagiert hast.

Es kann auch hilfreich sein, wenn Du auch Freude fragst, was Sie bei Dir an Stärken und Schwächen sehen.

4. Was ist mein Teil der Verantwortung?

Schon der Volksmund sagt: es gehören immer zwei dazu.

Also Hand aufs Herz: was ist Dein Teil, dass die Beziehung kriselt? Welche Fehler hast Du gemacht, sei es bewusst oder unbewusst? Auch wenn du es vielleicht nicht gerne zugeben magst. Hast Du im Streit etwas Verletzendes gesagt oder getan? Wenn Du ganz ehrlich mit Dir bist und es auch gegenüber Deinem Partner zugibst, dann hast Du eine Chance, in Zukunft Dein Verhalten zu ändern.

Wenn Du die Fehler und die Verantwortung nur beim Andern suchst, wird das die Krise verstärken. Bleib mit Deinen Gedanken bei Dir und versuche die letzten Streits aus einer neutralen Position zu betrachten. So als ob Du die Szene im Kino siehst. Wie gehst Du mit der Streitsituation um? Was könntest Du anders oder besser machen, um den Streit zu verhindern oder zu deeskalieren?

Vielleicht siehst Du da in Deinem "Kino" ja eine Verhaltensweise von Dir, die Dir bisher nicht bewusst war.
Z. B. dass Du das Gespräch abbrichst oder bockig wirst. Wie würde diese Szene aussehen, wenn Du Dich anders verhalten würdest? So kannst Du Dich für ähnliche Gespräch vorbereiten.

5. Was habe ich gut gemacht?

Es gibt ja nicht nur Fehler und Dinge, die dir nicht gelungen sind. Sondern auch jede Menge Sachen, die Du gut gemacht hast. Was ist das? Und sieht das Dein Partner auch so? Oft nimmt der Partner solche Sachen gar nicht wahr oder hält sie für nicht so wichtig. Wenn Du die positiven Aspekte im Gespräch mit Deinem Partner anspricht, kann er erkennen, dass es doch noch viele gute Seiten in der Beziehung gibt und ihr euch noch nicht so weit auseinander gelebt habt, wie es scheint.

Dein Partner macht sicherlich auch viel Dinge gut. Anerkenne ihn dafür, auch wenn es nur eine scheinbare Kleinigkeit ist. Jeder Mensch braucht Anerkennung und Lob. Das verbindet Euch wieder mehr miteinander.

6. Perspektivenwechsel

Begib Dich gedanklich in die Position Deines Partners. Wie sieht er denn die Beziehung und Dich? Gibt es Dinge, die ihn am Dir stören?
Wenn Du das ins Gespräch einbringst, dann merkt er, dass Du Dir ernsthaft Gedanken über Eure Beziehung gemacht hast.

7. Was fehlt mir in der Beziehung?

Zeit miteinander teilen und gemeinsame Unternehmungen machen, ist etwas, was viele glückliche Paare verbindet. Manchmal wird das zur Routine, es entsteht Langeweile und so entwickelt sich das Paar Stück für Stück auseinander.

Wie ist das bei Dir? Welche Dinge fehlen Dir oder vermisst Du? Ist es die gemeinsame Zeit, sind es Unternehmungen? Spaß haben? Oder ein erfülltes Liebesleben? Oder das Interesse füreinander?

Auch diese Dinge darfst Du Deinem Partner sagen. So hat er eine Chance, sein Verhalten zu ändern. Wenn ihm etwas an Dir liegt, wird er das tun.

8. Was kann ich ändern?

Du hast jetzt einige Erkenntnisse über Dich und Deine Beziehung gewonnen. Du hast erkannt, dass auch Du Verantwortung für das Glück Eures Zusammensein hast. Was möchtest Du konkret ändern?

Vielleicht findet ihr auch gemeinsam Dinge, die ihr zusammen ändern oder neu ausprobieren wollt. Im Gespräch könnt ihr Euch gemeinsame Ziele setzen und später gemeinsam umsetzten. Überlegt auch schon im Vorfeld, wie ihr Eure Erfolge feiern wollt.


Schritt 3: Perspektivenwechsel: Die Situation aus der Sicht des Partners

In Schritt 2 hast Du die Situation hauptsächlich aus Deiner Perspektive betrachtet. Jetzt geht es daran, den Partner zu analysieren. Bitte achte darauf, möglichst objektiv und ehrlich zu sein. Auch wenn deine Gefühle im Moment das wirklich schwermachen. Diese Übung wird Dein Mitgefühl für den Partner steigern. Dies wirkt sich positiv auf Eure Streitigkeiten und die Krise insgesamt aus.

Folgende Fragen kannst Du für Dich – gerne auch wieder schriftlich – beantworten:

Was schätze ich an meinem Partner?

Welche positiven Eigenschaften, Fähigkeiten und Verhaltensweisen fallen Dir ein?
Gerade in der Krise gehen diese Aspekte schnell verloren und Du siehst nur noch die negativen Seiten. Aber jede Medaille hat nun mal 2 Seiten. Wo Schatten ist, da ist auch Licht.

Wie geht es wohl meinem Partner in unserer Situation?

Auch wenn es Dir schwerfällt, und Du Dir eigentlich wünscht, dass DEIN Schmerz gesehen wird: Fokussiere Dich nun 100% auf Deinen Partner. Was glaubst Du, wie es ihm geht in dieser schwierigen Zeit? Diese Informationen werden Dir im Gespräch helfen. Du kannst ihm signalisieren, dass Du ihn verstehst und seine Position nachvollziehen kannst.

Konfliktverhalten

Welches Muster zeigt Dein Partner bei Konflikten? Hat er sich im Laufe Eurer Beziehung weiterentwickelt und ihr habt einen Weg gefunden, gemeinsam Lösungen zu finden? Oder wird es in Streits lauter, und er schneller wütend als früher? Wie respektvoll behandelt er Dich? Oder geht er Konflikten aus dem weg und schweigt bzw. verlässt den Raum? Ist er oder Du sehr eifersüchtig und das führt immer wieder zu Konflikten?

Dieser Punkt ist besonders wichtig, denn so kannst Du dich für Eure klärendes Gespräch gut vorbereiten. Wie kannst Du dieses Thema formulieren, dass er es gut aufnehmen kann?

Was stört mich am Verhalten meines Partners?

Welche Verhaltensweisen Deines Partners stören Dich? Und aus welchem Grund? Liste ruhig alle Aspekte auf. Auch hier versuche möglichst objektiv zu sein. Wenn die Emotionen bei dir hochkochen, mach ruhig eine Pause, atme tief durch und lies Dir die Punkte in Ruhe durch. Dabei prüfst Du, ob und wie objektiv Du es aufgeschrieben hast.

Was davon sind für dich Dinge, wo Du Dir sehr stark eine Verbesserung wünscht. Und bei welchen Themen kannst Du ganz leicht ein Auge zudrücken?

Wenn Du schon Übung in Selbstreflektion hast, kannst Du Dich fragen, welches Thema darunter liegt. Also wenn es Dich z. B. stört, dass er viel Zeit mit seinen Hobbies verbringt: Was ist das tiefer liegende Thema darunter. Vielleicht ist es das Gefühl, nicht wichtig zu sein für ihn. 

Und so hast Du eine ganz andre Gespräches eben. Es macht einen Unterschied, ob Du Dich über Fußball oder über Wertschätzung unterhältst.

Was hat mein Partner in unserer Partnerschaft gut gemacht.

Um den Punkt 4 wieder etwas auszubalancieren, schreibe jetzt bitte auf, was Dein Partner im Laufe Eurer Beziehung alles gut gemacht hat. Egal ob er etwas für Dich getan hat (z.B. Karten für ein Konzert gekauft) oder für Dich auf etwas verzichtet aht (z.B. mit Kumpels etwas unternehmen).

Was ist meinem Partner wichtig in der Beziehung?

Gehe wieder in dein inneres Kino und betrachte Eure Beziehung aus der Distanz. Welche Bedürfnisse hat Dein Partner? Legt er eher Wert auf Qualitätszeit oder eher auf Freiheit?

Mag er lieber Sicherheit oder Abenteuer? Welche Werte sind im wichtig? Ehrlichkeit, Treue, Loyalität?

Hier kannst Du sicher viele Punkte finden.

Was macht meinen Partner glücklich?

Hast Du darüber schon jemals Gedanken gemacht? Vielleicht ganz am Anfang Eurer Beziehung? Aber wie war es in den letzten Wochen und Monaten? Besonders in Krisenzeiten braucht Dein Partner das Gefühl, dass Du Dich um sein Glück bemühst.

Welche der 5 Liebessprachen hört er am liebsten? Geschenke, Worte der Zuneigung oder eine zärtliche Umarmung?


Wie gehst Du auf Deine Partner zu?

Sicher ist Dir jetzt klar, wie sinnvoll und wichtig ein klärendes Gespräch für Euch beide ist. Die Frage ist nur, wie kannst Du ihn dazu bewegen? Überleg Dir, wie Du es in der Vergangenheit gemeistert hast, ihn von etwas zu überzeugen.

Und welcher Rahmen ist für das Gespräch am besten? Eher ein leckeres Abendessen bei einem gemütlichen Glas Wein. Oder doch lieber der ausgedehnte Spaziergang in der Natur? Was passt zu Euch? Mit welchen Worten willst Du starten?

Schritt 4: Ursachenforschung – Wie hat sich die Krise entwickelt?

Wie kam es eigentlich zu dieser Krise?

In der Regel gibt es drei Gründe für Krisen und wieso Paare sich trennen. Oder auch versuchen die Beziehung zu retten. Jede Beziehung ist anders und es gibt eine Vielzahl von Gründen für eine Beziehungskrise. 

Die 3 Hauptgründe sind:

  • Es fand ein Seitensprung statt, 
  • sie leben aneinander vorbei oder
  • sie haben keine Zeit füreinander.

Jede Beziehung ist anders und es gibt über die drei Hauptgründe noch viel andere Ursachen dafür, warum sich Paare auseinander gelebt haben.

Wie ist es bei Euch? Finde die Ursachen heraus. So hast Du einen viel besseren Hebel, wenn Du Deine Beziehung retten willst. Es können auch mehrere Gründe sein:

Es fand ein Seitensprung statt

Das ist wohl der schmerzhafteste und heikelste Punkt. Wenn Dir das passiert ist, wirst Du Dich wahrscheinlich fragen, ob es überhaupt Sinn macht, die Beziehung zu retten. Egal ob Du fremdgegangen bist oder dein Partner: Finde heraus, was die Beweggründe für dafür sine.

War es ein einmaliges Ereignis oder regelmäßig?

Warum gehen Menschen fremd? Dazu zählt mangelndes Selbstbewusstsein (und die Hoffnung, durch die Bewunderung sich besser zu fühlen), Wunsch nach Abenteuer (weil die eigne Beziehung zu starr und eingefahren ist), sexuelle Unzufriedenheit in der Partnerschaft und der Wunsch nach einem Kick.

Die Folgen daraus sin häufig Streit, Rachegedanken, Misstrauen, Eifersucht, verlorener Respekt. Und natürlich ist der Betrogene zutiefst verletzt. Es kommt nicht selten vor, dass der Betrüger ein schlechtes Gewissen hat.

Ein Seitensprung kann auch ein Hilferuf sein. Danach, die  Probleme in der Beziehung endlich anzugehen.

Sie leben aneinander vorbei

Die anfängliche Begeisterung geht oft im Alltag unter. Da sind die beruflichen Termine, Erziehung der Kinder oder sonstige Themen vorrangig. Es wird erwartet, das der Partner das mitträgt, ohne dass wirklich darüber gesprochen wurde. 

Absprachen finden immer seltener statt. Statt dessen informiert man sich darüber, dass heute Abend ein beruflicher Termin ist.  

Mit der Zeit entfremdet ihr Euch als Paar. Du kennst zwar das Gesicht, aber wer ist denn diese Person überhaupt?


Sie haben keine Zeit füreinander

Das ist wohl einer der häufigsten Gründe, warum Beziehungen scheitern. Ursachen sind Stress, viel zu tun auf der Arbeit und die Kinder. Gerade am Anfang konzentrieren sich Mütter stark auf Ihre Kinder. Da kommt der Partner häufig zu kurz. Die Zeit zu Zweit, gemeinsame Unternehmungen und gute Konversation werden immer weniger. Dann fühlst Du Dich einsam, vernachlässigt, überlastet ,kraftlos und ausgelaugt. Auch ein vernachlässigtes Sexleben, häufige Streits und da Gefühl nicht an erster Stelle zu stehen sind ein Zeichen, dass ihr Euch auseinander gelebt habt.

Schritt 5: Miteinander reden- ein klärendes Gespräch

Da hast Dich jetzt sehr gut vorbereitet, verschieden Perspektiven eingenommen, Ursachen erforscht.  Es ist an der Zeit, mit Deinem Partner ein Gespräch zu führen. Natürlich gibt es keine Garantie, wie das Gespräch ablaufen wird, aber wenn Du es nicht wagst, kannst Du auch nicht gewinnen.

Such Dir den richtigen Zeitpunkt aus für dieses Gespräch. Gut geeignet sind ein Spaziergang, beim oder nach dem Abendessen oder nach dem Sport.

Wichtig dabei ist, dass dieses Gespräch unter 4 Augen stattfindet und Euch auch nichts ablenkt.

Fokussiert Euch während des Gesprächs aufeinander, d.h. schenkt Euch die volle Aufmerksamkeit.

Am besten sucht ihr Euch eine entspannte und harmonische Kulisse.

Gesprächseröffnung.

Bitte fall nicht mit der Türe ins Haus. Beginne mit etwas „Leichtem“ und alltägliche Dingen aus Eurem Leben. Versuche dabei die Stimmung auf ein gutes Level zu bringen. Also nicht aufregen, dass die Kollegin schon wieder so doof war. Das zieht sie Stimmung eher runter.

Um das Gespräch zu starten eignen sich folgende oder ähnliche Gesprächseinstiege:

  • „Mir geht es im Moment nicht so gut, weil… (jetzt KEINE Vorwurf machen, sondern eher objektiv und neutral beichten)
  • Du bist mir sehr wichtig und ich würde gerne ändern, dass…
  • Ich habe das Gefühl, dass wir uns in letzter Zeit aus den Augen verloren haben.

Bitte beachte, das ca. 90% der Botschaft über Tonfall, Lautstärke, Sprachmelodie und Körpersprache, Betonung und Stimmlage transportiert werden.

Die 4 Stufen

  • Berichte, was Du bei de Vorbereitung herausgefunden hast. Welche Dinge laufen im Moment nicht gut.
  • Erzähle ihm, wie es dir damit geht, also ob Du traurig bist, oder eher unsicher, wütend oder frustriert. Achte her darauf, dass der Tonfall zu dem Gesagten passt.
  • Ihn Abholen: Wie geht es Denn Dir mit unserer Beziehung? Gib ihm eine Chance, die Situation au seiner Sicht darzustellen. Gehe in eine Haltung von „ich will wirklich verstehen, was er mir sagt. Ich höre nur zu. Bitte nicht rechtfertigen oder gleich eine Gegendarstellung starten. Dann hat er irgendwann keine Lust mehr, weiter zu reden.
  • Ich will die Beziehung retten, weil… Du hast ja in der Vorbereitung einige Punkte gesammelt. Entweder Du hast Deine Notizen dabei oder Du machst es aus dem Gedächtnis. Frage auch ihn, ob er die Beziehung retten will und welche Gründe für ihn wichtig sind.
  • Verfeinerung: Jetzt kannst Du / könnt ihr Euch gegenseitig berichten, warum ihr euch auseinander gelebt habt. Es ist wichtig, dass ihr die Ursache und die Symptome kennt, damit ihr später m Gespräch die passenden Lösungen dazu finden könnt. Haltet Euch nicht zu lange an Einzelbeispielen der Vergangenheit auf. Sucht ehre den roten Faden dahinter. Was ist der Kern des Problems?
  • Ziele und Vision: Wie wollt ihr in der Zukunft Eurer Beziehung und Euer Leben gestalten? Setzt Euch gemeinsame Ziele. Achtet dabei auch auf eure Bedürfnisse. Sprecht darüber, welche Bedürfnisse für Euch wichtig sind und was es braucht, um diese zu erhalten. Signalisiere dabei die ganze Zeit deinem Partner, dass Du Dir seine Bedürfnisse wirklich zu Herzen nimmst.
  • Ziele umsetzen – Beziehungsarbeit Jetzt geht es an die Umsetzung Eurer Ziel. Dabei dürft ihr beide die Verantwortung für euren Anteil übernehmen. Setzt Euch ruhig kleine Zwischenzeile und feiert Euch bzw. belohnt Euch; wenn ihr es geschafft habt. Das hält die Motivation oben.

Bitte plant Euch für die Durchführung auch entsprechende Zeit ein.

Sinnvoll ist es auch, die Ziel auf einen Zettel zu schreiben und einmal pro Woche Euren Fortschritt zu prüfen.

Im Laufe der Zeit wird das „Neue“ Miteinander zu Eurer Normalität. Ihr habt den next Level geschafft. Gratulation!

Wenn Du mehr über mich und mein Angebot wissen möchtest: www.wieder-gluecklich.com 

Bei Fragen kannst Du mich gerne kontaktieren. hallo@wieder-gluecklich.com

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